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Wie wird ein Werkstück entspannt?
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Das Werkstück wird auf 3 oder 4 WIAP Gummiunterlagen gestellt.
Der Vibrator ist mit massiven Schraubzwingen verbunden. Bei kritischen Teilen Verwendung von Wellen mit Prismen und einem Aluminium-Schutz zwischen Erreger und Werkstück, um Spann-Eindrücke zu vermeiden.
Die Messsonde wird durch eine Spannbride mit dem Werkstück verbunden.
Gewicht des Werkstückes: Dazu wird die notwendige Leistung des Vibrations- erregers eingestellt.
Die Ampere-Zahl hängt vom Stück-Gewicht ab. Sie soll nicht überschritten werden.
Die Drehzahl wird binnen einer Minute mit Drehzahl-Erreger nach oben gedreht. Der Operateur wählt den Punkt aus, an dem sich Eigenresonanz zeigt. Ohne Eigenresonanz wird der Exzenter von 0 bis 100 Prozent nach oben verstellt. Der Operateur notiert die Daten der Beschleunigung, der Drehzahl und der Ampere- Stärke. Den über dem Test-Ergebnis liegenden Drehzahlbereich wählt der Operateur anschließend fachkundig aus. Im Eigenresonanzbereich verweilt die Erreger-Drehzahl nur kurzzeitig.
Das Werkstück vibriert 30 Minuten lang. Der Vorgang bedarf der genauen Kontrolle, damit sich das Werkstück nicht in den wandelnden Eigenresonanz- Bereich bewegt. Gegengebenenfalls verändert der Operateur die Drehzahl.
Nach der Entspannung wird der Eigenresonanz Bereich erneut untersucht. Erfasst werden Daten der Beschleunigung, der Drehzahl und der Ampere-Stärke. Unterschiede lassen sich zwischen dem vorher gespannten und später entspannten Werkstück ermitteln. Die Stromaufnahme bei einem nicht entspannten Teil ist oft deutlich höher. Die Protokollierung erfolgt durch drei Schreiber-Anschlüsse an der Maschine: für die Drehzahl, die Beschleunigung und für die Stromaufnahme.
Nach dem Vibrationsvorgang wird das Protokoll für jedes Werkstück erstellt. Damit ist der erfolgreiche Spannungsabbau technisch nachgewiesen.
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